Herzlich Willkommen!
- BO

Liebe Pfarrgemeinde,
„Wer glaubt, ist nie allein“!
Dieser Satz drückt aus, dass jeder Getaufte in die große Gemeinschaft der Glaubenden aufgenommen ist, dass keiner in seinem Glauben an Gott einsam ist. Jeder ist Teil einer Gemeinschaft, einer Gemeinschaft, die ihn oder sie trägt, begleitet und unterstützt.
Das soll uns als Gemeinde, als Pfarreiengemeinschaft darin bestärken, dass wir auf unserem gemeinsamen Glaubensweg zusammengehören, auf dem wir uns gegenseitig ermutigen und stützen.
Glaube lebt von Gemeinschaft – christliche Gemeinschaft schöpft aus dem Glauben.
In dieser Pfarreiengemeinschaft ist jeder willkommen, jeder ist gewollt, jeder ist geliebt und jeder ist gebraucht. Auch in unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es Angebote, Gemeinschaft zu erleben. Nutzen wir sie! Niemand darf allein in der Pfarreiengemeinschaft sein.
Unus pro omnibus, omnes pro uno : Ein für alle, alle für ein.
Auf ein Miteinander setzen, auf ein miteinander unterwegs sein, freut sich
Euer Pfarrer
Dr. Joseph Afatchao
Mariä Lichtmess - Blasiussegen
- BO
Wann endet die Weihnachtszeit?
Es soll Leute geben, die ihren Weihnachtsbaum schon am 1. Weihnachtsfeiertag entsorgen. Andere wiederum lassen ihre Weihnachtsdekoration bis zum 2. Februar stehen. Angesichts dieser Unterschiede taucht die Frage auf, wann denn nun die Weihnachtszeit offiziell zu Ende ist.
Nach liturgischem Kalender endet die Weihnachtszeit am Fest der Taufe Jesu, das am Sonntag nach Heilig Dreikönig gefeiert wird.
Früher allerdings galt vielfach Maria Lichtmess bzw. Darstellung des Herrn am 2. Februar als "Stichtag" für den Abbau des Christbaumes. Dieses Fest wird genau 40 Tage nach Weihnachten gefeiert, denn es erinnert daran, dass Maria und Josef ihren Sohn Jesus entsprechend der jüdischen Tradition 40 Tage nach seiner Geburt zum
Tempel brachten, um ihn „vor Gott darzustellen“ d.h. Gott zu weihen. Maria folgte damit zugleich der jüdischen Vorschrift, nach der Frauen 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein galten, und danach ein Reinigungsopfer darbringen mussten.
Die Bezeichnung „Mariä Lichtmess“ kam auf, als man begann, an diesem Tag die für das nächste Jahr benötigten Kerzen zu weihen und zu diesem Zweck Licht(er)messen durchführte. Vom „Licht“ ist auch in der Bibelstelle die Rede. So preist der Prophet Simeon, als er der heiligen Familie im Tempel begegnet, Jesus als das „Licht, das die Heiden erleuchtet“. Das Licht symbolisiert die neue Hoffnung, die durch den Gottessohn in die Welt gekommen ist.

Aufgrund der Verbindung mit der Lichtsymbolik wird das Namensfest des heiligen Blasius – des Fürsprechers von Menschen mit Halskrankheiten – oft vom 3. auf den 2. Februar vorgezogen. Dann wird im Anschluss an die Liturgie des Lichtfestes der so genannte Blasiussegen gespendet, bei dem der Priester zwei gekreuzte Kerzen
vor den Hals des zu Segnenden hält.
In unserer Pfarreiengemeinschaft findet ab Samstag, den 31.01.2026 bis Montag, den 02.02.2026, an den Gottesdiensten die Spendung des Blasisussegen statt.
Bildquelle: In Pfarrbriefservice von Johannes Wiesmann
Text erschienen in der Weihnachtsausgabe 2008 (Titel: „Unsere Wurzeln“) des Pfarrbriefs „St. Johann Baptist Aktuell“ der
Pfarrei St. Johann Baptist Gröbenzell Quelle: Text: Bettina Thöne In: Pfarrbriefservice.de
Familiengottesdienst für die gesamte PG - Lichtmess
- BO





