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Erntedankfest
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Erntedank
Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste im Jahreskreis. Man dankt Gott und der Natur für die eingebrachten Früchte der Ernte und die Gaben der Natur.
Es wird meist am ersten Sonntag im Oktober gefeiert.
Schon seit der Urzeit, als die Menschen gelernt haben, Äcker zu bebauen und ihre eigenen Früchte zu ernten, brachten sie deshalb Dank dar. Am Ende der Erntezeit feierten sie dann ein Fest voller Freude, weil die Menschen wussten, dass sie für die lange Winterzeit vorgesorgt hatten. Sie konnten dann ihr Gemüse, Getreide und Obst einlagern und mussten in den kalten Wintermonaten keinen Hunger leiden.
An Erntedank gibt es in den Kirchen einen „Erntedankschmuck“. Besonders die Erntedankkrone ist aus vielen Kirchen nicht mehr wegzudenken. Die Kronen werden aus Ähren geflochten und mit Feldfrüchten dekoriert. Die Krone, Symbol der Macht, war gebunden auf den Kranz. Ohne Anfang und Ende steht er als Zeichen der Ewigkeit, der Unendlichkeit. Die Vielzahl der gebundenen Ähren, die die Krone bilden, erinnern die Menschen an ihre Abhängigkeit und ihr gebunden sein an die Natur.
Mariä Himmelfahrt - Kräuterweihe
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Es ist ein bedeutender katholischer Feiertag, der am 15. August begangen wird. An diesem Tag gedenken Gläubige der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel. Die Himmelfahrt verbindet somit Glauben, Tradition und Hoffnung. Auch ist sie die Verheißung des ewigen Lebens, offenbart die Bereitschaft der Gläubigen, über das Irdische hinauszublicken und Hoffnung auf die Erlösung zu setzen.
Die Himmelfahrt verkündete im Jahr 1950 Papst Pius XII.
„Wir verkünden, erklären und definieren es al ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“
Tradition und Brauch ist seit dem 8. Jahrhundert die Kräuterweihe. Die geweihten Kräuter symbolisieren die Vielfalt der Schöpfung, die Fürsorge Gottes und die heilende Kraft der Natur. Sie sollen Haus und Hof, Menschen und Tiere vor Unheil, Krankheiten, Blitzschlag und Unwetter schützen.
In Bayern und im Saarland ist Himmelfahrt ein offizieller Feiertag.
Je nach Region besteht ein Busch aus einer bestimmten symbolischen Anzahl an Kräutern. Oft sind es 7 (Schöpfungstage), 9 (3x3 für die Heilige Dreifaltigkeit), oder 12 (Apostel). Typische Pflanzen sind Königskerze, Heil- und Duftkräuter (z.B. Johanniskraut, Kamille, Schafgarbe, Pfefferminze, Salbei, Thymian, Baldrian, Beifuß und Wermut…). Außerdem auch noch Erntegaben (Roggen, Weizen, Gerste).
Die fertigen Kräuterbuschen werden dann am 15. oder 16. August im Gottesdienst vom Priester feierlich gesegnet. Nach der Weihe wird er traditionell getrocknet und aufbewahrt z.B. im Herrgottswinkel, im Schlafzimmer oder im Stall. Auch nutzt man sie als Heiltee, zum Räuchern oder mischt sie dem Vieh ins Futter.
Text: Alexandra Grünwald
Einführung und Verabschiedung der Ministranten
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Beim Sonntagsgottesdienst am 12. Juli feierte unsere Pfarrei ein wichtiges Ereignis der Gemeinschaft. Drei neue Ministrantinnen und Ministranten wurden feierlich in ihren Dienst am Altar aufgenommen. Pfarrer Joseph betonte in seiner Ansprache die große Bedeutung dieser vielfältigen Aufgabe und zeigte sich tief dankbar für die Entscheidung der drei Kinder, der Ministrantengemeinschaft beizutreten. Ein besonderer Dank des Pfarrers galt auch den Eltern, die ihre Kinder bei diesem wertvollen Dienst unterstützen. Mit sichtbarem Stolz und großer Freude bekundeten Sarah, Zusanna und David öffentlich ihre Bereitschaft und nahmen ihr Ministrantenkreuz als Zeichen ihres Dienstes entgegen.
Der Gottesdienst stand jedoch nicht nur im Zeichen des Neubeginns, sondern auch des Abschieds: Nach sieben Jahren pflichtbewusstem Dienst wurde Oberministrant Jonathan Federle offiziell verabschiedet. Jonathan war stets ein großes Vorbild für die jüngeren Minis und führte sein Amt mit Ruhe und Gewissenhaftigkeit aus. Pfarrer Joseph und Ministrantenbetreuerin Steffi Raab bedankten sich herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement, sein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Für seinen weiteren Lebensweg wünschte Pfarrer Joseph ihm alles Gute, viel Erfolg und Gottes reichen Segen, verbunden mit der Ermutigung, der Kirche auch in Zukunft treu zu bleiben. Ebenso beendete Lina Mair ihren Ministrantendienst nach drei Jahren. Sie war engagiert und übte ihren Dienst mit Freude aus. Wir bedanken uns für ihre Unterstützung und wünschen für die Zukunkft alles Gute und Gottes reichen Segen.












