Die Buße als Umkehr, als Widergutmachung, wenn man etwas bereut bzw. falsch gemacht hat, findet ihren sakramentalen Ausdruck im Sakrament der Beichte. Drei Elemente sind notwendig, damit die Lossprechung durch den Priester ausgesprochen werden kann:
die Reue
das Aussprechen der Schuld
der Vorsatz, das Fehlverhalten zu ändern und den Schaden wieder gut zumachen
Sich immer wieder neu Gott zuwenden, dass ist der immerwährende Auftrag von uns Christen. Wir alle sind auf einem Weg bis zum Ende unseres Lebens. Auf diesem Weg sind wir immer wieder aufgerufen umzudenken und umzukehren.
Die Formen der Buße sind so vielfältig wie das Leben selbst. So kann das Gebet ein Zeichen der Buße sein oder auch das Lesen der Heiligen Schrift. Es gibt sicher auch Situationen, in der das Aussprechen unserer Schuld die wirkungsvollste Art der Selbsterkenntnis und des Bedauerns ist. Ausdruck der Buße ist auch alles, was zur Versöhnung und zum Frieden beiträgt. Werke der Nächstenliebe und Barmherzigkeit sind konkrete Formen der Buße.
Die Zeichentrickserie „Katholisch für Anfänger“ auf YouTube erklärt auf einfache und humorvolle Art zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum.