
In der Festschrift zur Kircheneinweihung stand:
"Am Samstag, 22. März um 15 Uhr, wurde der 4 1/2 Zentner schwere Grundstein in die Kirchenmauer am Eingang eingefügt. Der Grundstein, ist ein Gedenkstein, ein Zeichen der Hoffnung auf die gute Vollendung unseres Werkes mit der Hilfe Gottes und ein Hinweis auf Jesus Christus, auf dem der lebendige Bau der Kirche ruht." In den Grundstein wurde in einer eigenen Metallhülse die Urkunde, die Orts- und Baugeschichte, 2 Zeitungen, 1 Kirchenzeitung, Originalmünzen und Ablichtungen des zur Zeit geltenden Papiergeldes gelegt".

Monsignore Domkapitular Max Ziegelbauer segnete den Stein. In seiner Ansprache rief er die Gläubigen auf "...festgegründet zu stehen auf dem Eckstein der Kirche..."
Rechts sehen wir GR Pfarrer Josef Wöppel, der damalige Pfarrer der Pfarrei "Mariä Himmelfahrt" Holzheim.
Pfarrer GR Max Lober mit der Urkunde der Grundsteinlegung.
"... Der Neubau soll den 865 Katholiken der Pfarrei Münster dienen zur Feier der heiligen Geheimnisse, um vom Altar des Herrn her Kraft und Segen für ihre Alltagsaufgaben in Familie, Beruf und Volk zu empfangen."
Zur weltpolitschen Lage lesen wir in der Urkunde: "Die Weltlage wird überschattet vom Gegensatz zwischen Ost und West und dem Nord-Südgefälle des Lebensstandards der reichen und der armen Völker. Der Angst vor dem Konflikt der Großmächte entsptricht die allgemeine Friedenssehnsucht."
Das Bischofswappen vom damaligen Bischof Dr. Josef Stimpfle. Darunter lesen wir den latainischen Schriftzug "Plebi Dei Peregrinanti" - auf deutsch "Dem pilgernden Gottesvolk dienen".





