Dem Laufe der Jahrhunderte ist es geschuldet, dass in vielen Pfarreien das genaue Weihedatum der Kirche nicht mehr bekannt ist. 

Schätzen wir uns glücklich, das wir den Tag kennen und einige Kirchenbesucher damals mit feiern konnten. Es war der 19. Oktober 1980 als H. H. Weihbischof Manfred Müller unsere Gotteshaus einweihte und unter Gottes Schutz stellte. Unserem damaligen Pfarrer Max Lober und den vielen Wohltätern galten in diesem Gottesdienst unser Dank. 

Im Grußwort der Festschrift schrieb damals Weihbischof Müller folgende Zeilen: "Ich freue mich , mit Ihnen diesen bedeutenden Tag im Leben Ihrer Pfarrei mitfeiern zu dürfen. Mögen Sie Ihr Gotteshaus immer lieben und benützen."

Gerne hätten wir im Anschluss an den Gottesdienst im Zentrum dieses 40. Weihejubiläum ausgiebig gefeiert, aber leider ist dies aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich. 

 

Münster KP Verabschiedung 18.10.20

 

Nachdem Jürgen Raab am 15.03. bei der Kommunalwahl zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt wurde, legte er auf eigenem Wunsch sein Amt als Kirchenpfleger nieder und wurde im Rahmen des heutigen Gottesdienstes verabschiedet. Pfarrer GR Abraham Vanchipura, sein Nachfolger Herr Rudolf Heider und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Frau Rosi Jäger bedankten sich bei ihm für die wertvolle Zusammenarbeit, sein zeitliches Engangement und seine Zuverlässigkeit. 

WettersegenDSC02019

 

Vom 25. April, dem Gedanktag von Apostel und Evangelisten Markus, bis zum Fest der Kreuzerhöhung am 14. September wird der Wettersegen erteilt.

Der Wettersegen ist ein alter Brauch in der katholischen Kirche, mit dem wir am Ende der heiligen Messe Gott um gedeihliches Wetter für die Ernte und um die Verschohnung vor Unwetter und Katastrophen bitten. Die Geschichte des Wettersegens lässt sich bis in Mittelalter zurückverfolgen.

Im katholischen Raum ist der September traditionell der "Schutzengelmonat". Gott ist der Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Die Bibel und die christliche Überlieferung erzählen von einer unendlichen Schar von Engeln, die Gottes Angesicht schauen. Sie gehören der himmlischen Welt und wirken auf vielfältige Weise. Den Menschen lassen sie Gottes Herrlichkeit und seine Zuwendung aufscheinen. Gott sendet sie als seine Boten. 

Bild 62Sie offenbaren seinen Willen (Erzengel Gabriel), zeigen seine Heilsmacht (Erzengel Rafael), tun seine Größe kund und kämpfen für sie (Erzengel Michael).

 Sie brennen in Liebe (Serafim) und erkennen die Ratschlüsse Gottes (Kerubim). Sie geleiten uns Menschen auf unserem Weg zu Gott (Schutzengel). 

 Am Hauptaltar in unserer Werktagskapelle sehen wir eine typische Darstellung vom Erzengel Michael, wie er in Ritterrüstung mit einer Lanze den Drachen besiegt.

"Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich um mit dem Drachen zu kämpfen" - so ein Auszug aus der Offenbarung. 

"QUIS UT DEUS" steht auf seinem Schild und bedeutet soviel wie "Wer ist wie Gott". 

Der Hl. Michael wird seit der siegreichen Schlacht auf dem Lechfeld am 10.08.955 zum Schutzpatron des Ostfankenreiches und später Deutschlands erklärt.  

 Den Gedenktag des Erzengels Michael feiern wir am 29. September.

Patrone 

 

Die Petrusfigur, die auf der Vorderseite gekreuzte Schlüssel und ein Fischernetz zieren, hat auf der Rückseite folgende Aufschrift: „Herr du hast Worte ewigen Lebens.“ Die Skulptur des Paulus trägt vor sich ein Schwert und die Bibel, der Spruch hier lautet: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.“

Die Apostel Petrus und Paulus hätten unterschiedlicher nicht sein können und doch teilen sie sich den 29.06. als Gedenktag. Petrus wird in den Evangelien als stark, jedoch auch als ungestüm und fehlbar beschrieben.

Dennoch ernannte Jesus den Petrus zum „Menschenfischer“ und gab ihm den Beinamen Kephas (Aramäisch „Fels“). Paulus dagegen genoss eine gründliche Ausbildung bei berühmten Gesetzeslehrern seiner Zeit. Er gehörte nach seiner Bekehrung zu den ersten Missionaren und seine Briefe zählen zu den ältesten Teilen des Neuen Testamentes.

 

 

Beim Patrozinium (von lat. patrocinium – was bedeutet „Beistand“) bedanken wir uns bei unseren Kirchenpatronen für deren Schutzherrschaft und bitten auch weiterhin um ihren Beistand.

Lassen wir diese Tradition nicht in Vergessenheit geraten!

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